Samstag, 10. Januar 2015

Als ich mich selbst zu lieben begann...

 
 
 
 
 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin
 
Wie wundervoll und weise!
 
Ich wünsche dir, dich nach langen Anstrengungen und inneren Widerständen in deinem Leben,
fallen zu lassen in das Universum des Vertrauens, der inneren Gewissheit,
dass alles seine Ordnung hat und die Schöpfung uns mit liebendem Blick
anschaut, um uns selbst zu lieben und ein liebender Mensch mit offenem Herzen
und Wahrhaftigkeit zu sein.
 
Erlaube dir ganz du selbst zu sein und bedingungslos zu lieben, so dass du ein Licht und ein
Geschenk für die Welt bist.
 
Eure Zauberfee mit vielen kleinen Herzen in einem großen Herzen,
damit die Liebe für alle reichen möge 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 1. Januar 2015

Neujahr




Vor wenigen Stunden erst hat es begonnen das neue Jahr.
Was wird es wohl für uns bereithalten?

Lasst uns frohen Herzens und Mutes und mit dem Zauber kindlicher Neugierde hineinschauen in dieses Schatzkästchen.
 

Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine große Neugierde auf das neue Jahr 2015 mit seinen Herausforderungen, schönen Überraschungen, Entwicklungschancen und viel Kraft und Mut, das Kommende zu meistern!
 
 

Zauberfee mit Sternenglitzer im Haar

 


 

Silvester

 
 
 



Der Mantel der Zeit


Heute, haben wir wieder einen dieser besonderen Abende und ich berühre die Zeit, die jetzt so dicht, so greifbar ist. 
Das vergangene Jahr ist wie ein alter weiter Umhang, alltagsgrau, aber in den Falten in tausend Farben schillernd. Eine Schleppe, so lang, dass sie schon in Welle hinter mir die Treppe herabfließt.
Gewirkt aus dem geheimnisvollen, wandelbaren Material, das wir Stunden, Wochen oder Sekunden nennen und das mit dem Sonnenlicht wächst und in den Träumen die Erinnerungen speichert.
Oft genug unansehnlich in der undefinierbaren Färbung der Tristesse und Langeweile, mit verschlungenen Mustern, die für Andere nicht deutbar sind. Und dann wieder wild geblümt mit schönen und schaurigen Momenten im Tanz durch die Jahreszeiten.
Manches Mal lag dieser Mantel schwer wie nasser Samt auf meinen Schultern, so dass ich kaum von der Stelle kam und es kostete mich viel Kraft ihn zu schleppen. Doch dann wieder, war er trocken und leicht, wie ein seidiges Cape, das mich weich und schwerelos umwehte, so das mir dünkte, ich würde fliegen...
Heute Abend nun lasse ich dieses Cape von meinen Schultern gleiten. Ich werde später noch lange überall Fäden finden, die mich an diese bestimmte, meine gelebte Zeit denken lassen. Der abgelegte Umhang jedoch schwebt davon, wie eine bunte Wolke, um sich irgendwann unbemerkt nach und nach in der Ewigkeit aufzulösen...
und morgen früh, wenn ich aufstehe, greife ich nach dem neuen, schmalen Plaid, das neben meinem Bett liegen wird, gewebt aus dem letzten Glanz der Sterne und dem ersten Morgenrot. Ich werde mich einhüllen, über das lockere Gewirk streichen, das sich nun wieder Tag für Tag ausdehnen und verdichteten wird - ein neues Jahr, der Bruchteil eines Aeons...
 
 
Das neue Jahr soll euch viele neue schöne, bunte Fäden schenken,
die ihr in euer neues Plaid mit Hingabe einweben könnt und das euch erfreuen und
an kalten Tagen wärmen soll.
 
Ich wünsche euch Gottes Segen für das neue Jahr.
 
Eure Zauberfee in freudiger Erwartung