Montag, 30. Dezember 2013



Der Mantel der Zeit


Heute, haben wir wieder einen dieser besonderen Abende und ich berühre die Zeit, die jetzt so dicht, so greifbar ist. 


Das vergangene Jahr ist wie ein alter weiter Umhang, alltagsgrau, aber in den Falten in tausend Farben schillernd. Eine Schleppe, so lang, dass sie schon in Welle hinter mir die Treppe herabfließt.

 
Gewirkt aus dem geheimnisvollen, wandelbaren Material, das wir Stunden, Wochen oder Sekunden nennen und das mit dem Sonnenlicht wächst und in den Träumen die Erinnerungen speichert.


Oft genug unansehnlich in der undefinierbaren Färbung der Tristesse und Langeweile, mit verschlungenen Mustern, die für Andere nicht deutbar sind. Und dann wieder wild geblümt mit schönen und schaurigen Momenten im Tanz durch die Jahreszeiten.

 
Manches Mal lag dieser Mantel schwer wie nasser Samt auf meinen Schultern, so dass ich kaum von der Stelle kam und es kostete mich viel Kraft ihn zu schleppen. Doch dann wieder, war er trocken und leicht, wie ein seidiges Cape, das mich weich und schwerelos umwehte, so das mir dünkte, ich würde fliegen...

 
Heute Abend nun lasse ich dieses Cape von meinen Schultern gleiten. Ich werde später noch lange überall Fäden finden, die mich an diese bestimmte, meine gelebte Zeit denken lassen. Der abgelegte Umhang jedoch schwebt davon, wie eine bunte Wolke, um sich irgendwann unbemerkt nach und nach in der Ewigkeit aufzulösen...


und morgen früh, wenn ich aufstehe, greife ich nach dem neuen, schmalen Plaid, das neben meinem Bett liegen wird, gewebt aus dem letzten Glanz der Sterne und dem ersten Morgenrot. Ich werde mich einhüllen, über das lockere Gewirk streichen, das sich nun wieder Tag für Tag ausdehnen und verdichteten wird - ein neues Jahr, der Bruchteil eines Aeons...
 
 
 
 
 

 
Diese anrührenden Worte einer mir unbekannten Verfasserin rührt immer wieder aufs Neue mein Herz zur JAHRESWENDE! Welch' poetische Worte für ein gelebtes Jahr mit seinen Höhen und Tiefen. Ich wünsche euch Zeit für eine kurze Rückschau auf die letzten 365 TAGE mit viel Dankbarkeit im Herzen!

Eure Zauberfee

 

Sonntag, 29. Dezember 2013

Was Klitzekleines!


Manchmal,
wenn jemand
etwas ganz Kleines sagt,
dann passt es
genau an die
leere Stelle
in Deinem
     Herzen .....
 
 
 
 
Ich wünsche euch ein offenes Herz!
 
 

Dienstag, 24. Dezember 2013

Heiligabend

 
 
Herein

Das Glöcklein erklingt: Ihr Kinder, herein!
Kommt alle, die Türe ist offen!
Da steh’n sie, geblendet vom goldigen Schein,
von Staunen und Freude betroffen.
Wie schimmert und flimmert von Lichtern der Baum!
Die Gaben zu greifen, sie wagen’s noch kaum,
sie steh’n wie verzaubert in seligem Traum. -
So nehmt nur mit fröhlichen Händen,
ihr Kleinen, die köstlichen Spenden!

Und mächtig ertönen die Glocken im Chor,
zum Haufe des Herrn uns zu rufen:
Das Fest ist bereitet und offen das Tor,
heran zu den heiligen Stufen!
Und steht ihr geblendet vom himmlischen Licht,
und faßt ihr das Wunder, das göttliche, nicht:
Ergreift, was die ewige Liebe verspricht,
und laßt euch den seligen Glauben,
ihr Kinder des Höchsten, nicht rauben!

Und hat er die Kinder nun glücklich gemacht,
die großen so gut wie die kleinen,
dann wandert der Engel hinaus in die Nacht,
um anderen zum Gruß zu erscheinen.
Am Himmel, da funkeln die Sterne so klar,
auf Erden, da jubelt die fröhliche Schar. -
So tönen die Glocken von Jahr zu Jahr,
so klingt es und hallt es auch heute,
o seliges Weihnachtsgeläute!

Karl Gerok 1815 – 1890
 
 
 
 
 

Ich wünsche euch ein wundervolles, glanzvolles und besinnliches Weihnachten mit viel Zeit füreinander und Achtsamkeit.
 
 
Zauberfee mit viel Vorfreude im Herzen 

 

Montag, 23. Dezember 2013

Gedanken vor Heiligabend



Gedanken vor Heiligabend


Ja, vor Heiligabend da gibt es viel zu tun, die letzten Einkäufe, die letzten Geschenke, das letzte Mal das Haus auf Hochglanz bringen, Gedanken, ob alles auch erledigt ist, vielleicht wird sogar noch schnell die eine oder andere Weihnachtskarte geschrieben oder gar Plätzchen gebacken. Wie wohl jedes Jahr, immer wieder auf den letzten Drücker!

Ich habe mir gestern einen gemütlichen 4. Advent gegönnt. Ich habe mir Kerzen angemacht, schöne Musik aufgelegt und ein Buch von Anselm Grün angefangen zu lesen, es heißt:  ~ Buch der Sehnsucht ~.

Ich fand gerade zur Weihnachtszeit ist die Sehnsucht in uns doch besonders groß,  vor allem nach Ruhe, Stille, Gemütlichkeit und auch die Sehnsucht nach „den guten alten Zeiten“. Mich berührte das Buch sehr  und ein kleines Fünkchen „wahre Weihnacht“ war beim Lesen in mir zu spüren.

Ich spürte, dass wir Menschen eigentlich nichts anders wünschen, als um unser Selbstwillen geliebt zu werden, es geht um unser Herz, das gesehen werden will, um unsere tiefste innere Sehnsucht nach Heimat, nach wirklicher Heimat, nach Geborgenheit und Frieden.

Dieser Satz von Anselm Grün sagt für mich alles aus, was Weihnachten uns wirklich sagen will:

Gott hat sich von jedem Menschen ein Bild gemacht, das allein in diesem Menschen Wirklichkeit wird. Unsere Aufgabe im Leben ist es, dieses ursprüngliche Bild in uns sichtbar werden zu lassen.

Anselm Grün

Die frohe Botschaft für mich: „Wird sind schon erlöst“, wir sind schon in uns richtig und vollkommen, wir brauchen nur ganz tief in uns zu spüren, wo Weihnachten  wirklich stattfindet,  dann haben wir den Sinn von Weihnachten geschaut und das macht uns glücklich.


Ich wünsche euch einen inneren stillen Tag, trotz des äußeren Trubels.

Zauberfee, glücklich gestern über Sehnsucht gelesen zu haben

 


Freitag, 20. Dezember 2013

Ich wünsch mir was!


Wünsche, ja Wünsche haben alle Menschen vor Weihnachten ganz ganz viele sogar. Manche wünschen sich viele Geschenke, manche wünschen sich Geld, manche wünschen sich Zeit, andere wünschen sich Gesundheit und Zufriedenheit. Jeder Wunsch ist willkommen!

Aber in einer Zeit, wo vieles möglich ist und wir in volle Kaufhäuser kommen, fast eine Art modernes Schlaraffenland ( schon im August gibt es süße Lebkuchen in allen Supermärkten zu kaufen),  ja, da ist es wohl schwer noch so eine Art Vorfreude zu haben, eine süße Sehnsucht nach der geheimnisvollen Weihnacht, der Weihnacht, die im Herzen wohnt und uns an so manche seligen Weihnachtskindertage erinnert mit viel Vorfreude und Spannung im Herzen.  Die Kinder von heute werden wohl auch die Sehnsucht noch haben, es gibt ja wahrlich viele tolle Spielsachen heute, aber was ist mit den Erwachsenen. Wer erlebt Weihnachten in dem ganzen Vorweihnachtstrubel noch als besinnlich?

Was wir haben ist diese wundervolle Erinnerung an die Weihnacht unserer Kindertage, wo es noch viel weniger gab, aber das Herz erfüllt war. Mit diesem kleinen Gedicht möchte ich die Erinnerung wachrufen. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und erinnert euch, fühlt euch ganz ein in diese Erinnerung und ihr werdet euch wundern, wie euer Herz plötzlich warm wird, wie ein Lächeln in euer Gesicht gezaubert wird und ihr euch für einen Moment glücklich fühlt wie einst in den Kindertagen.


Ich wünsch mir was
Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloss aus Marzipan
Mit Türmen aus Rosinen dran
Und Mandeln an den Ecken,
Ganz zuckersüss und braungebrannt
Und jede Wand aus Zuckerkand:
Da kann man tüchtig schlecken!
Und Diener laufen hin und her
Mit Saft und Marmelade,
Und drinnen, in dem Schlosse drin,
Sitzt meine Frau, die Königin,
Die ist aus Schokolade!
 
 
Ich wünsche euch viel Vorfreude im Herzen für die letzten Tage vor Weihnachten.
 
 
Zauberfee mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen 

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Was ist Liebe?



Was ist Liebe?


Das ist wohl schwer zu erklären! Wir Erwachsenen leben von den Erfahrungen mit der Liebe, aber Kinder sprechen genau das aus und das von ganzem Herzen, was Liebe für sie ist.

Ich habe diese schönen und zu Herzen gehenden Gedanken von Kindern zu dem Thema Liebe im Internet gefunden und ich finde, sie müssen unbedingt geteilt werden. Es berührt uns als Erwachsene, weil die Klarheit und Tiefe dieser Worte direkt in unsere Herzen gehen und wir wissen sofort was Liebe eigentlich wirklich ist.

Viel Spaß beim Lesen:


“Als meine Oma Arthritis bekam, konnte sie sich nicht mehr bücken, um ihre Fußnägel zu lackieren. Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.” (Rebecca, 8 Jahre)


“Wenn dich jemand liebt, sagen sie deinen Namen anders. Du weißt, dein Name ist in ihrem Mund gut aufgehoben”. (Billy, 4 Jahre)


“Liebe ist, wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser, und dann gehen sie weg und beschnuppern sich”. (Karl, 5 Jahre)


“Liebe ist, wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst, ohne dass sie dir welche von ihren geben müssen”. (Chrissy, 6 Jahre)


“Liebe bringt dich zum Lächeln, wenn du eigentlich müde bist” (Terri, 4 Jahre)


“Liebe ist, wenn Mutti Kaffee macht für Vati und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert”. (Danny, 7 Jahre)
 
“Wenn du liebst, bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen, willst du immer noch zusammen sein, und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so, und es ist sieht krass aus, wenn sie küssen”. (Emily, 8 Jahre)

“Liebe ist so im Zimmer – an Weihnachten, wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst”. (Bobby, 7 Jahre)

“Wenn du mehr Liebe lernen willst, fang am besten an mit einem Freund, den du hasst. (Nikka, 6 Jahre)


“Liebe ist, wenn du einem Typen sagst, dass du sein Hemd toll findest, und er es dann jeden Tag an hat”. (Noelle, 7 Jahre)


“Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau, die immer noch Freunde sind, obwohl sie sich doch schon so gut kennen”. (Tommy, 6 Jahre)

“Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte, hatte ich sehr viel Angst, als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an, die mir zusahen, und dann entdeckte ich meinen Vater, der mir winkte und mich anlächelte. Er war der einzige, der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.” (Cindy, 8 Jahre)

“Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend” (Clare, 6 Jahre)

 
“Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.” (Elaine, 5 Jahre)


“Mutti sagt von Vati – selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig – dass er toller aussieht als Brad Pitt. Das ist Liebe”. (Chris, 7 Jahre)

“Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast”. (Mary Ann, 4 Jahre)


“Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen”. (Lauren, 4 Jahre)


"Wenn du jemanden liebst, klimperst du mit deinen Wimpern ganz wild, und kleine Sterne kommen aus dir heraus” (Karen, 7 Jahre)


“Man sollte ‘Ich liebe dich’ wirklich nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich”. (Jessika, 8 Jahre)
 
 

 


Jetzt so kurz vor Weihnachten wissen wir, was Weihnachten wirklich ausmacht, es sind nicht die vielen Geschenke, es ist nicht das MATERIELLE was unser Herz erfreut. Es ist die Liebe, die sich frei und froh verschenkt und die Herzen der Menschen erwärmt.


In diesem Sinne wünsche ich euch viel Liebe für euren „All“tag in der Zeit des Weihnachtstrubels und den Tagen vor Heiligabend.


Zauberfee immer noch erfrischt von den herrlichen Kindergedanken
 
 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Weihnachtstraumbaum


Der Weihnachtstraumbaum


Heute Morgen saß ich gemütlich mit meiner liebsten Freundin bei Kaffee und Plätzchen und wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Sie erzählte mir von einem Christbaumverkäufer mit dem sie ins Gespräch gekommen war und ihm später ein paar Süßigkeiten vorbeibrachte, weil sie sich so gut unterhalten hatten.

Da fiel mir ein, was ein solcher Weihnachtsbaumverkäufer schon so alles erlebt haben muss im Laufe der Jahre, alle Jahre wieder, wenn die Menschen sich einen Tannenbaum kaufen.

Es muss doch sehr belustigend für ihn sein, wie sich viele liebe Menschen so verhalten, wenn es um ihren Traumweihnachtsbaum geht. Wir wissen es doch alle und müssen selbst schmunzeln, wenn wir daran denken, wie wir unseren Traumbaum aussuchen.  Wir sind da äußerst kritisch, vor allem die Frauen (die Herren können ein Lied davon singen, sie würden sicherlich den Erstbesten nehmen und dann ab nach Hause wieder ins warme Stübchen zurück). Aber nein, so ist es nicht. Und es wundert einem direkt, dass Frau bei einer solchen Kälte bei der Suche ihres so geliebten Weihnachtsbaumtraums nicht friert. Sie ist äußerst emsig dabei alle Bäume (und es können wahrlich hunderte sein) anzuschauen, zu drehen, auf Dichte, Breite, Höhe und perfekten Wuchs zu achten. Er soll ja schließlich der Weihnachtstraumbaum für die ganze liebe Familie sein. Er soll ja die Stube schmücken und so muss er perfekt in die eigene Wohnstube passen. Es ist sicherlich schwer zu erklären, was einen Traumbaum für jeden Einzelnen ausmacht (Gott sei Dank gibt es ja sehr viele und bis jetzt hat noch jeder einen neuen Besitzer gefunden!). Es muss einfach Liebe auf den ersten Blick sein! Jeder Mann kann ein Lied davon singen, wenn die Frau nach 1000 gefühlten Stunden endlich ruft: „Das ist er, den nehmen wir!“ Man beachte das Wort „wir“, der Mann wäre ja schon nach 5 Minuten wieder mit einem Bäumchen seiner Wahl ins gemütliche Heim gefahren.  Das  „den nehmen wir“  kann allerdings kritisch werden, wenn Frau auf dem Weg zum Verpacken desselbigen ist.  Auf dem Weg dorthin muss sie ja noch an Exemplaren vorbei, die sie vorher übersehen hatte. Es könnte also durchaus sein, dass sie es sich nochmals anders überlegt und einen neuen Traumkandidaten gefunden hat. Der Mann seufzt derweil und denkt sich: „ Schon längst könnte ich in der guten Stube sitzen und meine Zeitung lesen!“ Aber nein, die liebste aller Ehefrauen will unterstützt, gesehen und wertgeschätzt werden, schließlich ist Weihnachten ein Familienfest und jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten und vor allem an Weihnachten soll „man“ „frau“ tatkräftig unterstützen. Wenn dann endlich das Bäumchen auf dem Dach des Autos gut verschnürt ist, kann Frau und Mann endlich nach Hause ins gemütliche Heim fahren.

Jetzt wird sich so mancher sicherlich fragen:

„Wie fühlt sich eigentlich so ein Bäumchen dabei? Wahrlich es hat sich kaum einer (außer einigen Dichtern) wohl darüber Gedanken gemacht. Manches Bäumchen hat schon zu früh gejubelt und wurde nicht sofort genommen, sondern erst nach kritischer Prüfung und vielleicht nach einigen Diskussionen zwischen Mann und Frau.  Es ist gibt schlanke Tannen, dicke Gesellen mit buschigen Zweigen, es gibt hoch gewachsene und kleine, zierliche und protzige Tannenbäume. Jeder hat wohl seinen eigenen Charakter. Manche nehmen es einfach so dahin, dass sie nicht sofort erwählt werden, andere fühlen sich nicht gesehen oder gar gekränkt. Ja, ja, wahrlich Tannenbäume können sehr verschieden sein, wie Menschenkinder eben auch, die ihn dann letztendlich erwählen und zum Traumwunschbaum küren.


Wenn es soweit ist und er nach Hause darf in seinem Netz und er dann davon wieder befreit wird in der warmen Stube, ja dann beginnt für ihn eine wundervolle Zeit. Er wird erst einmal den Familienmitgliedern vorgestellt, die durchaus begeistert sein können oder eben auch nicht. Jeder hat ja seinen eigenen Geschmack. Wenn er dann noch in den passenden Christbaumständer passt, dann ist die Welt schon fast in Ordnung.  Jetzt kommt die Schmückung und Bestückung des Traumbaumes. Helle Kerzen, bunte Kugeln, Lametta und allerlei Schweres wird auf ihn gehängt und wenn dann die Frau glücklich seufzt: „ So einen schönen Weihnachtsbaum hatten wir noch nie“, ja dann, dann ist die Welt des Mannes auch wieder in Ordnung. Alle freuen sich schon auf Heiligabend und wenn die Kinderaugen strahlen und leuchten vor dem schönen Weihnachtsbaum unter dem eine liebliche Weihnachtskrippe steht und wundersame Geschenke liegen, dann hat sich die Mühe gelohnt, besonders lang und ausgiebig nach dem perfekten Weihnachtsbaum für die Familie zu suchen. Alle sind glücklich und zufrieden und der Weihnachtsbaum strahlt und lacht!
 
 
In diesem Sinne wünsche ich euch allen, dass ihr euren Traumweihnachtsbaum findet und ihn spüren lasst, wie wichtig er für euch ist.


Zauberfee mit einem Schmunzeln im Gesicht

Für Regine

Auf Wunsch einer ganz lieben Jugendfreundin, die heute in den USA lebt, werde ich heute ein Gedicht von mir einstellen. Ich schreibe schon länger Gedichte, es sind eher wohltuende Texte, die das Herz berühren wollen und zum  Entspannen und Nachdenken anregen. Es ist mir eine große Freude, heute für dich, liebe Regine, dieses Gedicht zu teilen.



Zärtlichkeit
 
Wir brauchen täglich unsere Schmuseeinheiten,
damit wir uns geborgen, sicher und geliebt fühlen.
Sie schenken uns die nötige Kraft, Stabilität und
das Selbstvertrauen uns in der Welt zu beweisen und
unseren Lebensweg zu meistern.
Sie sind Balsam für unsere Seele
und trösten uns in schweren Stunden.
 
 
Gib dich ganz den Streicheleinheiten
eines dir vertrauten Menschen hin.
 
 
 
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen mit vielen schönen Dingen erfüllten Tag.
 
Zauberfee 

 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Die Sonne scheint, mein Herz lacht


 
 
Die wahre Lebenskunst besteht
darin, im Alltäglichen das
Wunderbare zu sehen!
 
 

Montag, 16. Dezember 2013

In meinem Leben wird sich wieder etwas ändern


In meinem Leben wird sich wieder etwas ändern. Ich habe kurz vor Weihnachten erfahren, dass mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird. In dieser Beziehung bin ich eine Wanderin, so oft schon habe immer begrenzte Arbeitsstellen gehabt, die mir immer wieder neue Erfahrungen eingebracht haben, aber je älter ich werde, desto schwieriger wird es für mich, mich wieder auf eine neue Arbeit einzustellen. Ich werde wieder Abschied nehmen müssen von wundervollen Menschen, die ich in mein Herz geschlossen habe und wieder werde ich mich auf den Weg machen müssen in unbekannte Welten.

Heute ist mir dieser Text (dessen Verfasser ich nicht kenne) wieder in die Hände gefallen, als ich meinen riesigen Fundus von gesammelten Texten und Gedichten auf meinem Laptop durchforstet habe. Wie schön und beruhigend  für mich ihn zu lesen. Er macht mir Mut, Mut in einer Zeit der Ungewissheit, aber auch einer Zeit der Zuversicht, dass Alles  zur rechten Zeit seinen Platz in meinem Leben finden wird. Vertrauen in eine geordnete Welt!


 
Ich bin bereit.
Ja zu sagen.
Aber auch Nein zu sagen.
Auf mein Bauchgefühl zu achten.
Es unbequem zu haben.
Wieder einen Schritt zurückzugehen,
wenn es nicht anders geht.
Und trotzdem mutig voranzuschreiten,
Schritt für Schritt.
Ich bin auch bereit
zu sehen und mir einzugestehen,
dass es noch seine Zeit braucht.
Zeit geben…
Es geschehen lassen
und zum richtigen Zeitpunkt
dann nochmal Ja zu sagen
 und weitere Schritte zu setzen.
So ist der Lauf
 des Weges.
 Über Berge und durch Täler.
Und alles ist gut,
und das Gehen ist ein Genuss.
 
 
 
 
 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Was zum TRÄUMEN und ENTSPANNEN !!




Wenn Wünsche wahr werden


Gerade zur Weihnachtszeit wünschen wir uns Vieles. Wir wünschen uns oft Materielles, das ist schön, aber auch unsere Seele und unser Geist wünschen sich etwas und das ist nicht zu kaufen oder mit Geld zu bezahlen.
Ich finde das Gedicht sehr schön, gerade zur Weihnachtszeit in der wir besonders viele Wünsche, Träume  und Hoffnungen haben.
Ich wünsche Dir:
 
Ich wünsche dir Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen
und ins rechte Licht rücken;
Ich wünsche dir Ohren, die die Schwingungen und Untertöne
im Gespräch mit anderen aufnehmen;
Ich wünsche dir Hände, die nicht lange überlegen, ob sie helfen und gut sein sollen;
Ich wünsche dir zur rechten Zeit das richtige Wort;
Ich wünsche dir ein liebendes Herz, von dem du dich leiten lässt.
Ich wünsche dir: Freude, Liebe, Glück; Zuversicht, Gelassenheit, Demut;
Ich wünsche dir Güte – Eigenschaften, die dich das werden lassen,
was du bist und immer wieder werden willst – jeden Tag ein wenig mehr.
Ich wünsche dir genügend Erholung und ausreichend Schlaf,
Arbeit, die Freude macht, Menschen, die dich mögen und bejahen und dir Mut machen;
aber auch Menschen, die dich bestätigen, die dich anregen, die dir Vorbild sein können,
die dir weiterhelfen, wenn du müde bist und traurig erschöpft.
Ich wünsche dir viele gute Gedanken
und ein Herz, das überströmt in Freude
und diese Freude weiterschenkt.
Ich wünsche dir Kraft, Energie und Mut, um das Leben zu meistern
und um Frieden zu finden mit dir und der Welt.
 
Ich wünsche euch allen einen schönen kuscheligen 3. Advent
 
Zauberfee mit viel Liebe im Herzen
 
 
 

Samstag, 14. Dezember 2013

Was für ein schönes Gedicht! Das ist das Lieblingsgedicht einer ganz besonderen, wundervollen Powerfrau namens Bianca, ich danke dir von Herzen dafür!

Ich  wünsche dir Zeit
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freu‘n und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufrieden  sein können.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrau‘n,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schau‘n.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!
Elli Michler
 
 
Mein allerliebstes Wintergedicht von einem ganz besonderen Dichter!

Es gibt so wunderweiße Nächte

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.
 
Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
 
 
 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Advent, Advent ein Lichtlein brennt


Es ist wieder soweit, wieder dürfen wir eine Kerze anzünden und Heiligabend rückt immer näher!



Wenn Kinder Schneemänner und Eiszapfen zählen
und sich Erwachsene mit der Schneeschaufel quälen,
wenn die Kinder beim „Brief ans Christkind“ sitzen,
während die Großen über dem Einkaufszettel schwitzen,
wenn Kinder Lieder singen und Kekse essen –
und wir uns mit Geschenkeinkäufen stressen,
wenn Kinderaugen voll Vorfreude strahlen –
und wir uns winden in der Hektik Qualen,
wenn wir geben der Weihnachtszeit am Stress die Schuld,
während Kinder auf’s Christkind warten - voll Ungeduld,
wenn die Großen die Hektik zu Weihnacht verfluchen,
währen Kinder nach Rentierspuren und Engelshaar suchen,
wenn die Kleinen sich freuen auf all die Geschenke,
während ich oft schon an den Umtausch denke –
dann wünsch ich, er wär’ nicht schon weg so weit –
mein wunderbarer Advent der Kinderzeit!
 

© 2012 Adventsgedichte.org (Tim Seeger GmbH)

Freitag, 13. Dezember 2013

Ich liebe Gedichte! Weihnachtsgedichte versetzen mein Herz in Verzückung, denn in jedem Frauenherz wohnt auch ein Kinderherz!


Vor Weihnachten


Die Kindlein sitzen im Zimmer
- Weihnachten ist nicht mehr weit -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: "Es schneit, es schneit!"

Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.

Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert’s in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.

Die Kindlein sehn’s mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:

"Wisst, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.

Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.

Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"

Die Mutter spricht’s; - vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.

Karl Gerok 1815 – 1890



Die süße Advents- und Vorweihnachtszeit hat begonnen, was für eine wundervolle, zauberhafte Zeit in den Kindheitstagen und heute noch bezaubert sie viele Menschenherzen!

Ich wünsche allen eine besinnliche und genussvolle Zeit!



Tja, wie fängt frau an, wenn sie ein Teil der Öffentlichkeit werden will, wenn sie etwas Neues ausprobiert, wenn sie diesen Gedanken schon länger gehegt hat, sich aber nicht traute oder keine Zeit da war, um sich mit dem Thema "Erstellen eines Blogs" auseinander zu setzen. Aber irgendwann ist es dann soweit, der richtige Zeitpunkt ist gekommen ... und Schwupps ist frau mittendrin ...!

Eine neue Bloggerin ist geboren, ein neues Spielfeld ist eröffnet, neugierig und spannend wird es sicherlich werden. Ein Ausprobieren, ein Heranwagen, ein sich Einfinden in diese neue Welt , in die Welt der riesigen Möglichkeiten des WWW. Ich bin neugierig! Ich erfülle mir also einen Wunsch so vor Weihnachten und lasse mich ein auf eine kreative Reise!

Eine beschwingte Zauberfee wünscht allen eine schöne Adventszeit!