Dienstag, 23. Dezember 2014

Vorfreude im Herzen

 
 
Vor Weihnachten
Die Kindlein sitzen im Zimmer
- Weihnachten ist nicht mehr weit -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: "Es schneit, es schneit!"
Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.
Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert's in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.
Die Kindlein sehn's mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:
"Wisst, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.
Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"
Die Mutter spricht's; - vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.
Karl Gerok (1815-1890)
 
 
Ich wünsche euch viel Vorfreude im Herzen,
diese süße Ahnung und das Sehnen, das wir
als Kinder im Herzen spürten, so kurz vor
Heiligabend.
 
Eure Zauberfee mit Goldstaub im Haar
 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Zum 3. Advent

Advent

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!
(Hilde Fürstenberg)



Ich wünsche euch von ganzem Herzen einen lichterfüllten
3. Advent mit viel Vorfreude und wohliger Entspannung.

Eure Zauberfee


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Herbstzeit

 



War ein Kürbiskern, so klein,
Wollt' viel lieber größer sein.
 
Winkte froh zum Abschied allen,
Ließ sich in die Erde fallen.
 
Bald erschien ein kleiner Spross,
Der hurtig aus der Erde schoss.
 
Es wuchs ein Kürbis, erst noch klein,
Wollt' viel lieber größer sein.
 
Er wuchs und wuchs, ihr ahnt es schon.
Er platzte wie ein Luftballon.
 
Und streute seine Kerne,
in die Nähe und die Ferne.
Damit sich diese größte Beere,
weiterhin auch gut vermehre.
 
 

Montag, 15. September 2014

Das Paradoxon unserer Zeit




Das Paradoxon unserer Zeit ist

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern – oder den Text löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

Verfasser: Dr. Bob Moorehead (aus dem JAHR 1959)



Ich wünsche euch Zeit zum Nachdenken, Nachspüren und Zeit zum Aussortieren überflüssiger Gedanken und Kreieren von sinnerfüllten Lebenshandlungen.

Eure nachdenkliche Zauberfee

 
 
 

WO SIND WIR ZU HAUSE ?




 

WO SIND WIR ZU HAUSE ?


Wo wir Wärme und
Geborgenheit finden,
wo Vertrauen zueinander herrscht,
liebevolle Sorge füreinander,
wo jeder für jeden ein Herz hat.

 
In der Mitte des Tages innehalten
sich sammeln in der eigenen Mitte still werden
dem Wunder des Atems lauschen
zu neuen Kräften kommen
und den Tag zu Ende leben
statt vom Tag verlebt zu werden!


 
Margot Bickel

 
 
 
 
Ich wünsche euch ruhige Momente im Trubel des Alltags und Besinnlichkeit am Abend.
 
Eure Zauberfee

Ein Mann ist für mich männlich .......


Es gibt sie noch, Traummänner, frau sollte nie aufhören zu träumen .......







Ich habe meinen Traummann gefunden, ich hoffe ihr auch.

Zauberfee mit viel Liebe im Herzen

Mittwoch, 10. September 2014

Jeder Tag eine neue Chance


           

Die kommenden vierundzwanzig Stunden werden uns mit Sicherheit inspirieren, uns zu neuen Erkenntnissen verhelfen und mit neuen Situationen und Menschen konfrontieren, wodurch wir unseren speziellen Beitrag zum Leben leisten können. Wir brauchen lediglich den guten Willen und das Vertrauen, dass wir in jedem Augenblick das bekommen, was letzten Endes gut für uns ist. Wir können es wagen, voll zu leben, und zwar erst einmal heute. Wir können beginnen zu erkennen, dass jeder Atemzug und jede Herausforderung, der wir uns gegenübersehen, außergewöhnlich ist. In jeder Erfahrung liegt die Möglichkeit zu persönlichem Wachstum, zur Hinwendung zum anderen Menschen und zu mehr Selbsterkenntnis. Wir dürfen keinen einzigen Augenblick unbewusst an uns vorbeiziehen lassen. Wenn wir uns vor dem Leben verschließen, erstarren wir in unserem Wachstum. Wir brauchen unsere Beziehungen zu anderen Menschen, Beziehungen, die uns verwirren, die uns erfreuen oder uns wehtun. Unsere innerste Kraftquelle erschließt sich uns nur dann, wenn wir zu unseren Grenzen vorstoßen. Dieser Anstoß und unsere aktive Teilnahme am Leben sind notwendig. Jeder Tag ist ein Geschenk, dem wir diesen Anstoß verdanken. Wie wichtig ist er doch! Keiner von uns wird wieder in diese Lage kommen. Was wir heute sehen, fühlen und sagen, ist für immer vorbei. Es ist so bedauerlich, wenn wir die Dinge vorübergehen lasse, ohne sie zu bemerken oder ohne dankbar für sie zu sein.


Heute werden mir ganz besondere Erfahrungen zuteil. Ich werde sie nicht verpassen.



29.08.2014 aus Jeder Tag ein neuer Anfang (Hazelden-Meditationsbuch)


Ich wünsche euch gute 24 Stunden mit viel Sonne im Herzen.

Eure Zauberfee