Montag, 23. Dezember 2013

Gedanken vor Heiligabend



Gedanken vor Heiligabend


Ja, vor Heiligabend da gibt es viel zu tun, die letzten Einkäufe, die letzten Geschenke, das letzte Mal das Haus auf Hochglanz bringen, Gedanken, ob alles auch erledigt ist, vielleicht wird sogar noch schnell die eine oder andere Weihnachtskarte geschrieben oder gar Plätzchen gebacken. Wie wohl jedes Jahr, immer wieder auf den letzten Drücker!

Ich habe mir gestern einen gemütlichen 4. Advent gegönnt. Ich habe mir Kerzen angemacht, schöne Musik aufgelegt und ein Buch von Anselm Grün angefangen zu lesen, es heißt:  ~ Buch der Sehnsucht ~.

Ich fand gerade zur Weihnachtszeit ist die Sehnsucht in uns doch besonders groß,  vor allem nach Ruhe, Stille, Gemütlichkeit und auch die Sehnsucht nach „den guten alten Zeiten“. Mich berührte das Buch sehr  und ein kleines Fünkchen „wahre Weihnacht“ war beim Lesen in mir zu spüren.

Ich spürte, dass wir Menschen eigentlich nichts anders wünschen, als um unser Selbstwillen geliebt zu werden, es geht um unser Herz, das gesehen werden will, um unsere tiefste innere Sehnsucht nach Heimat, nach wirklicher Heimat, nach Geborgenheit und Frieden.

Dieser Satz von Anselm Grün sagt für mich alles aus, was Weihnachten uns wirklich sagen will:

Gott hat sich von jedem Menschen ein Bild gemacht, das allein in diesem Menschen Wirklichkeit wird. Unsere Aufgabe im Leben ist es, dieses ursprüngliche Bild in uns sichtbar werden zu lassen.

Anselm Grün

Die frohe Botschaft für mich: „Wird sind schon erlöst“, wir sind schon in uns richtig und vollkommen, wir brauchen nur ganz tief in uns zu spüren, wo Weihnachten  wirklich stattfindet,  dann haben wir den Sinn von Weihnachten geschaut und das macht uns glücklich.


Ich wünsche euch einen inneren stillen Tag, trotz des äußeren Trubels.

Zauberfee, glücklich gestern über Sehnsucht gelesen zu haben

 


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