Gedanken vor Heiligabend
Ja, vor Heiligabend da gibt es viel zu tun, die
letzten Einkäufe, die letzten Geschenke, das letzte Mal das Haus auf Hochglanz
bringen, Gedanken, ob alles auch erledigt ist, vielleicht wird sogar noch
schnell die eine oder andere Weihnachtskarte geschrieben oder gar Plätzchen
gebacken. Wie wohl jedes Jahr, immer wieder auf den letzten Drücker!
Ich habe mir gestern einen gemütlichen 4. Advent
gegönnt. Ich habe mir Kerzen angemacht, schöne Musik aufgelegt und ein Buch von
Anselm Grün angefangen zu lesen, es heißt:
~ Buch der Sehnsucht ~.
Ich fand gerade zur Weihnachtszeit ist die Sehnsucht
in uns doch besonders groß, vor allem
nach Ruhe, Stille, Gemütlichkeit und auch die Sehnsucht nach „den guten alten
Zeiten“. Mich berührte das Buch sehr und
ein kleines Fünkchen „wahre Weihnacht“ war beim Lesen in mir zu spüren.
Ich spürte, dass wir Menschen eigentlich nichts anders
wünschen, als um unser Selbstwillen geliebt zu werden, es geht um unser Herz,
das gesehen werden will, um unsere tiefste innere Sehnsucht nach Heimat, nach
wirklicher Heimat, nach Geborgenheit und Frieden.
Dieser Satz von Anselm Grün sagt für mich alles aus,
was Weihnachten uns wirklich sagen will:
Gott hat sich von jedem Menschen ein Bild gemacht, das allein
in diesem Menschen Wirklichkeit wird. Unsere Aufgabe im Leben ist es, dieses
ursprüngliche Bild in uns sichtbar werden zu lassen.
Anselm Grün
Die frohe Botschaft für mich: „Wird sind schon erlöst“,
wir sind schon in uns richtig und vollkommen, wir brauchen nur ganz tief in uns
zu spüren, wo Weihnachten wirklich
stattfindet, dann haben wir den Sinn von
Weihnachten geschaut und das macht uns glücklich.
Ich wünsche euch einen inneren stillen Tag, trotz des
äußeren Trubels.
Zauberfee, glücklich gestern über Sehnsucht gelesen zu
haben

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