"Menschen, die nachts im Schlafe träumen, kennen ein
Glück, das die Tageswelt nicht gewährt, eine stille Verzückung, ein Schweben
der Seele, das wie Honig auf der Zunge ist. Und sie wissen auch, dass die Wonne
der Träume das Gefühl grenzenloser Freiheit ist. Es ist
nicht die Freiheit des Tyrannen, der der Welt seinen Willen aufdrängt,
sondern die Freiheit des Künstlers, der keinen Willen hat, der frei von Willen
ist. Die Freude des wahren Träumers besteht nicht im Inhalt des Traumes,
sondern in etwas anderem: darin, dass sich alles ohne sein Zutun ereignet und
seiner Einwirkung völlig entzogen ist. Große Landschaften
erschaffen sich selbst, weite herrliche Ausblicke, schwellende und zarte
Farben, Straßen, Häuser, die er nie gesehen, von denen er nie gehört hat.
Fremde Menschen treten auf und sind seine Freunde oder Feinde, obgleich der
Träumende nie etwas mit ihnen zu schaffen gehabt hat. Die Vorstellung des
Fliegens und Dahinjagens kehren in Träumen immer wieder und sind nicht minder
berauschend (...) Und immer umfängt den Träumer das Gefühl der unermesslichen
Freiheit und durchströmt ihn wie Luft und Licht als überirdische Seligkeit."
Tania Blixen aus
„Jenseits von Afrika“
Ich wünsche euch
himmlische Tag- und Nachträume und herrliche Visionen für das Jahr 2014.
Zauberfee mit vielen
Träumen im Herzen

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