Am Ende eines gemeinsamen Weges zu sein tut weh. Aber es
gibt keinen Weg zurück, das Erlebte ist gelebt und kann nur in der Erinnerung wachgerufen
werden. Darin liegt viel Tröstliches.
Ich kann jederzeit die Erinnerung aus meinem Schatzkästchen holen und in einer
ruhigen Stunde nochmals in die schönen
Momente hinein spüren und sie wie kleine
Kostbarkeiten betrachten und spüren wie
reich und beglückend mein Leben damals war. Ohne Wehmut, sondern mit Dankbarkeit im Herzen und
reich an Erfahrungen.
So gibt es viele gemeinsame Wege in unserem Leben. Unsere Eltern haben uns lange begleitet und
wir müssen irgendwann Abschied von ihnen nehmen. Unsere Kinder sind zu uns gekommen
und gehen dann irgendwann ihre eigenen Wege. Männer und Frauen können uns auf unseren gemeinsamen Wegen zum
Segen sein und uns innerlich zum Wachsen anregen. Manche Wege sind kürzer, andere scheinen
unendlich lange, wie eine lange Wanderung und dann heißt es Abschied nehmen, wenn die Zeit
dafür reif ist.
Die Kunst liegt darin dem Leben zu vertrauen, dass zur
rechten Zeit sich wieder neue Wege auftun , die uns beleben, neue Erfahrungen
machen lassen und uns neue Impulse geben, das Beste aus unserem Leben zu
machen.
Daher sei dankbar für jeden gemeinsam gegangenen Weg und
begrüße den neuen Weg mit offenem Herzen, du wirst sehen, er wird dir Gutes
bringen. Nur Mut!


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